BIO

Born 1981 in Tulln, Lower Austria, studied Jazz-Drums at the „Konservatorium Wien“ University

Performances In Austria:  among others Szene Wien, WUK, Porgy&Bess, Jazz Fest Wien, Klezmore Festival Wien, Glatt & Verkehrt Krems, Jazzfestival Saalfelden, Kaleidophon Ullrichsberg, Artacts Festival, Unlimited Wels, Popfest Vienna
In Germany: among others Moers Festival, „Frischzelle“ Cologne, Triennale Cologne, tff Rudolstadt, Enjoy Jazz Festival Mannheim, Philharmonic Hall Hamburg, Beethoven Festival Bonn
Rest of the World: Italy, Luxemburg, Rumania, Switzerland, Serbia, Slowenia, Hungary and the USA.

Recordings and Shows for various TV and radio stations (among others ORF, WDR)

Records with the Klezmer-Band Nifty’s („Takeshi Express“,“Naftularasa“), /w Maja Osojnik Band („Crne Vode“), /w Hannes Löschel Stadtkapelle („Herz.Bruch.Stück“,“Im Wirtshaus“), w/ Exit Eden feat. Phil Minton („Songs of Innocence“), w/ the Low Frequency Orchestra („S“, „Das Spiel vom Kommen und Gehen“, LFO & Wolfgang Mitterer „MOLE“), the viennese duo „Die Strottern“ and many more

Numerous Theatre Projects For Kids /w Ensemble TeTeTe („Theresas Traum“, „Gregors Garten“, „Antonioni Antonini und die größte Schau der Welt“, „Bienenkino“), /w Lukas Thöni („Draußen bei den Farben“), /w Karin Steinbrugger („Es gibt so Tage“)

Dance and Performance Productions w/ Dominik Grünbühel and Luke Baio: „Dudes II“, „Shoot Me“, „Good Cop/Bad Cop Cycle“ and „De-Il-Lusion“; w/ Hannes Löschel and Rose Preuss: „Paradise Lost: Exit Eden“, w/ Karin Steinbrugger („Es gibt so Tage“), w Lukas Thöni („Draußen bei den Farben“)

Accompanying Musician at the institute of Contemporary Dance Education at the Music and Arts University of the City of Vienna: university professorship since September 2015

Collaborations among others w/ David Helbock, Katharina Klement, Phil Minton, Wolfgang Mitterer, Hannes Löschel, Max Nagl, Burkhard Stangl, Maja Osojnik, Christian Reiner, Daniel Riegler, Fabian Rucker, Clemens Salesny, Jorge Sanchez-Chiong, Bernd Satzinger, Achim Tang, Clayton Thomas, Lukas Thöni, Andreas Waelti, Clemens Wenger,  Studio Dan, Jazzwerkstatt Wien, Low Frequency Orchestra, Maohl’s Gift and many more

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Geboren 1981 in Tulln, Niederösterreich. Schlagzeug-Studium am Konservatorium der Stadt Wien.

Auftritte in Österreich:  u.a. Szene Wien, WUK, Porgy&Bess, Jazz Fest Wien, Klezmore Festival Wien, Glatt & Verkehrt Krems, Jazzfestival Saalfelden, Kaleidophon Ullrichsberg, Artacts Festival, Unlimited Wels, Popfest Wien
Auftritte in Deutschland: u.a. Moers Festival, „Frischzelle“ Köln, Triennale Köln, tff Rudolstadt, Enjoy Jazz Festival Mannheim, Philharmonie Hamburg, Beethoven Festival Bonn
Auftritte in Europa: Italien, Luxemburg, Rumänien, Schweiz, Serbien, Slowenien, Ungarn und den USA.

CD-Aufnahmen und Sendungen für diverse Fernseh- und Radiosender (u.a. ORF, WDR)

CD-Produktionen mit der Band Nifty’s („Takeshi Express“,“Naftularasa“), der Maja Osojnik Band („Crne Vode“), Hannes Löschel Stadtkapelle („Herz.Bruch.Stück“,“Im Wirtshaus“), Exit Eden feat. Phil Minton („Songs of Innocence“), dem Low Frequency Orchestra („S“, „Das Spiel vom Kommen und Gehen“, LFO & Wolfgang Mitterer „MOLE“), dem Wienerliederduo „Die Strottern“ und vielen anderen

Zahlreiche Kindertheaterproduktionen mit dem Ensemble TTT („Theresas Traum“, „Gregors Garten“, „Antonioni Antonini und die größte Schau der Welt“, „Bienenkino“), mit Lukas Thöni („Draußen bei den Farben“), mit Karin Steinbrugger („Es gibt so Tage“)

Tanzproduktionen: mit Dominik Grünbühel und Luke Baio: „Dudes II“, „Shoot Me“, „Good Cop/Bad Cop Zyklus“; mit Hannes Löschel und Rose Preuss: „Paradise Lost: Exit Eden“, mit Karin Steinbrugger („Es gibt so Tage“)

Korrepetition/Musiker in der Abteilung Zeitgenössische Tanzpädagogik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Universitätsprofessur seit September 2015

Zusammenarbeiten u.a. mit David Helbock, Katharina Klement, Phil Minton, Wolfgang Mitterer, Hannes Löschel, Burkhard Stangl, Maja Osojnik, Christian Reiner, Daniel Riegler, Fabian Rucker, Clemens Salesny, Jorge Sanchez-Chiong, Bernd Satzinger, Achim Tang, Clayton Thomas, Lukas Thöni, Andreas Waelti, Clemens Wenger,  Studio Dan, Jazzwerkstatt Wien, Low Frequency Orchestra, Maohl’s Gift und vielen mehr

Er ist ein von Jazz, Free Funk, Rock und freier Improvisation beeinflusster Schlagzeuger. Sein dynamisches Spiel bewegt sich von Klangmalereien über filigrane Rhythmuspatterns bis hin zu ekstatischen Funk- und Rockgrooves. Unverkennbar sind seine Experimentierfreudigkeit mit den Klangmöglichkeiten des Instruments, seine energetischen und mitreißenden Live-Performances und der stetige Drang Neues entdecken zu wollen.

 

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Ein Text von Alexander Lustig

Das Instrument (besser gesagt: das Instrumentarium), um das es hier geht, fordert von seinem/seiner Spieler/in im Jazz – allgemein in der Musik der Gegenwart, die speziell klanglich und rhythmisch immer kritischer betrachtet und vorgetragen wird, – einen sehr sensiblen Zugang und einen wachsamen Fokus für das musikalische Geschehen. Mit kaum einem anderen als dem Schlagzeug kann akustisch in einem größeren dynamischen Bereich gespielt werden. Diese Fakten bzw. Faktoren sind nicht neu, werden aber aufgrund ihrer Wesentlichkeit bei herausragenden Schlagzeuger/innen jedesmal in neuer Form hervorgekehrt. Mathias Koch erfüllt die genannten Kriterien in höchstem Maße – im Spiel in der Gruppe und solo. Von seinen ersten Auftritten außerhalb der schulischen Umgebung an (damals in der Free-Funk-Formation „Ubik“ mit Ritsche Koch an der Trompete, Raphael Preuschl am Bass und Philip Zoubek am Keyboard) ist seine Gabe auffällig und begeisternd. Diese besteht insbesondere darin, musikalischer Motor zu sein, der zum passenden Zeitpunkt auf Touren kommt und das Vehikel vorantreibt; eine Erzählung wird auf den Punkt gebracht. Im Alter von neun Jahren beginnt Mathias Koch zu spielen. Mit 14 beschäftigt er sich bereits leidenschaftlich mit komplexen Metren und rhythmischen Verschiebungen. Seine großen Einflüsse in dieser Zeit gehen auf Steve Colemans und Tim Bernes Formationen zurück. Auf dementsprechendem Groove-Fundament aufbauend, verlagert er während seiner Ausbildung am Konservatorium Wien sein Augenmerk auch und vor allem auf das Spiel mit dem Klang bzw. dessen Erzeugung mit Schläuchen, Metallplatten und anderen Gegenständen. Bei mehreren Kollektiven, die 2007 besondere Beachtung des Publikums und der Konzertveranstalter gefundenen haben, ist er dabei und maßgeblich an den musikalischen Leistungen beteiligt.

Ein Artikel des mica – music austria

Die allwöchentlich im mica stattfindende „Freistunde“ versteht sich als ein Ort der musikalischen Gratwanderung im Geiste des Experiments. Auch der am 21. März konzertierende Schlagzeuger, Vibraphonist, Elektroniker und Komponist Mathias Koch fühlt sich in seinem Tun genau einer solchen Verpflichtet. Wie viele seiner KollegInnen der jungen Jazzszene, ist auch er bestrebt, eine eigenständige Klangsprache zu entwickeln, eine, die sich eben nicht primär an den Dogmen des Jazz orientiert, sondern vielmehr ihren Ausdruck in der stilistischen Vielfalt findet.   

Führt man sich alleine die Namen der verschiedenen Formationen und Projekte vor Augen, in denen der im Jahre 1981 geborene Musiker und Komponist involviert ist, erkennt man, dass es sich bei Mathias Koch um einen Künstler handelt, dem sich Fragen stilistischer Natur schlicht und einfach nicht stellen. Egal ob nun in der Hannes Löschel Stadtkapelle, der Maja Osojnik Band, bei der Klezmer Band Nifty’s, im Trio Parterre oder im Low Frequency Orchestra, der Niederösterreicher tänzelt mit einem Selbstverständnis und einer Leichtigkeit durch die verschiedenen Genres, wie es in dieser Form sonst nur wenige zu Wege bringen.

Im Jazz ausgebildet, widmet sich der Spezialist für die verschiedensten Arten aberwitziger Rhythmen, Klangspielerein und Musikentwürfen mit Liebe auch den rockigeren, funkigen und weltmusikalischen Formaten. Ebenso wenig sind ihm der Klezmer fremd, wie die Klassik, Elektronik und die vielen verschiedenen freien Spielarten, in denen er sein großes Talent als begnadeter Improvisator immer wieder eindrucksvoll unter Beweis zu stellen versteht.

An seinen Instrumenten, dem Schlagzeug und dem Vibraphon, agiert der sich stets auch sehr experimentierfreudig zeigende Niederösterreicher überaus dynamisch und variantenreich. Das Spektrum seines Spiels ist ein sehr weit gefasstes und reicht von vielschichtigen bunten Klangmalereien über filigrane und zurückhaltende Rhythmuspatterns bis hin zu ekstatischen und energetischen Grooves.

Ein Konzertabend im Zeichen der Verbeugung vor dem Traditionellen darf bei solchen Vorzeichen also nicht wirklich erwarten werden.  Vielmehr wird man sich doch schon überraschen lassen müssen, in welche Richtung sich der Schlagzeuger, Vibraphonist und Elektroniker, der dieses Mal  eine seiner seltenen Solo-Performances zum Besten geben wird, sich letztendlich zu bewegen gedenkt. (mt)

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